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Samstag, 27. April 2019

3D Druck

Einem Fliegerkollegen ist die Fahrwerks-Halterung der Minimag gebrochen. Kleben? Neue Minimag kaufen, gleich als Ersatzteillager? Sonst irgendwie improvisieren?




Ich könnte den Teil im 3D-Drucker nachbauen!

Meine Minimag hat eine unversehrte  Fahrwerks-Halterung, die kann ich als Vorlage nehmen.



Ich habe den Beschlag von meiner Minimag abfotografiert, das Foto ins CAD Programm importiert, und dann konstruiert. Circa eine Stunde vor dem Computer gesessen, inklusive Anleitungsvideo im Internet anschauen. Der 3D-Drucker ist dann auch circa eine Stunde gelaufen.

Druckvorgang läuft



Erster Test: Mein Schwimmer-Satz passt hinein

Wie viel kostet ein Stück? 5 Gramm PLA Filament, das Kilo zu 32€, macht 16 Cent Materialkosten. PLA (Poly Lactid Acid) ist ein Bio-Kunststoff der aus Maisstärke oder Zuckerrüben hergestellt wird. Das Ding wird also nicht Jahrtausende im pazifischen Müllstrudel treiben.


Die erste Version war der Belastung nicht gewachsen. Wandstärke und Füllgrad zu gering. Also verbessern.

fliegt wieder! 

Und dann kommen schon die "Bestellungen" im Verein. Ich brauch auch sowas! Ich auch!

(klein-) Serienproduktion


Montag, 31. Juli 2017

Etrachsee 2017

Der Etrachsee ist ein Fixpunkt in unserer Urlaubsplanung. Voriges Jahr war leider viel Stress im Beruf und daher ist sich nichts ausgegangen, aber heuer sind wir wieder da!

Zwei Jahre kein Modell mehr gesteuert - kann ich es noch?

Zuerst mit meiner Yacht


dann mit meinem Privatflugzeug


vor der herrlichen Gebirgskulisse auf und über dem kristallklaren Wasser herumkurven - Ich hab's nicht verlernt!

Das Segelboot begleitet mich auch zum Ossiachersee wo ich an einem Sicherheitstraining teilnehme.


Dienstag, 6. Januar 2009

Etrachsee 2008/2009



Die Pension am Etrachsee ist im Winter offiziell geschlossen, aber Freunde durften den Jahreswechsel mit Christine verbringen, wofür wir uns noch einmal herzlich bedanken.









Auf dem zugefrorenen und schneebedeckten See hatten nicht nur Pilot und Zuschauer ihren Spaß, sondern auch die Hunde. Diesen seltsamen Vogel wollten sie jagen. Wenn er endlich gestellt war, wussten sie aber nicht so recht was man mit ihm anfangen sollte. Bis er sich erneut in die Lüfte schwang!






Der Lipo-Akku machte problemlos mit, bei minus 18 Grad war die Flugdauer durch kalte Finger begrenzt, der Flugakku zeigte aber noch keine Leistungseinbuße.



Wie auf Polarexpedition ging es beim Nachtfliegen zu.

Mehr Bilder siehe Web-Album
und auf der Wasserflieger-Seite http://www.rc-wasserflieger.at/winter_etrachsee.htm

Sonntag, 10. August 2008

Wait until dark

Die MiniMag muss wieder einmal für ein Experiment herhalten. Endlich (nach einem erfolglosen Besuch bei Conrad) habe ich die Leuchtdioden und den passenden Treiber-IC bekommen. Ich montiere vorbildgetreue Positionslichter und ein weißes Hecklicht. Ein Reichweitentest um sicherzustellen dass die Funkverbindung nicht gestört wird.

Zunehmender Halbmond, Sonnenuntergang 20:10, das Ende der bürgerlichen Dämmerung ist heute 21:28. Es ist wie vor meinem ersten Nachttauchgang: Akku geladen, Ausrüstung gecheckt, leichte Nervosität, warten bis es dunkel wird.

Nach Sonnenuntergang starte ich zum ersten Flug. Noch wäre die MiniMag auch ohne Beleuchtung zu sehen. Der Anblick beim Überflug und im Landeanflug ist überwältigend, wie im "echten" Flugverkehr!

Bei jedem Flug ist es dunkler. Die Lageerkennung ist nicht immer ganz einfach. Vor allem wenn die MiniMag weiter weg ist. Wo ist links, wo ist rechts, wieso bewegt sich der Lichtpunkt senkrecht nach unten? Und dann wieder senrecht nach oben? Kein Fluglehrer neben mir der die Steuerung übernehmen könnte. Werde ich sie jetzt im Acker suchen müssen? Sofern die Beleuchtung nach dem immer wahrscheinlicher erscheinenden crash noch funktioniert sollte sie ja leicht zu finden sein... Ruhig bleiben! Halbgas, Seiten- und Querruder neutral, leicht drücken um ein Überziehen zu vermeiden. Es geht noch einmal gut. Die MiniMag ist ja doch ein braver Flieger und stabilisiert sich selbst. Behutsam zurück zum Platz holen. Jetzt schwebt sie wieder stolz über die Wiese und glänzt in ihrem neuen Lichterkleid.

Feindliche Flugobjekte der Gattung Culex machen sich die Tatsache zu Nutze dass ich die Hände nicht von den Knüppeln nehmen kann. So setze ich um 20:50 zur letzten Landung des heutigen Tages an, noch bevor es ganz dunkel ist.







Technische Daten siehe homepage

Links:
Berechnung der Dämmerungs-Zeiten
ECET Wikipedia - Bürgerliche Dämmerung

Montag, 30. Juni 2008

Etrachsee

"Machen Sie Urlaub mit ihrem Hund" - so stand es in einer Annonce in der Tierschutzzeitung. Hunde sind im Landhaus Etrachsee willkommen, das heißt sie dürfen frei laufen, schwimmen, und überhaupt fast alles.

Wo darf man denn wasserfliegen? fragte die IG Wasserflug in ihrem Forum. Christine Dobias, die Besitzerin des Landhauses und des Sees meldete sich spontan: "Kommen Sie zu mir, ich habe einen See". Ja, hier ist Wasserfliegen nicht nur erlaubt, Frau Dobias sieht begeistert zu wenn man über dem Wasser herumkurvt.

Wie jedes Jahr haben wir eine Woche am Etrachsee verbracht. Mit fliegendem, schwimmendem und bellendem Gerät. Vicky und Sammy, unsere beiden jungen Hunde, waren natürlich mit von der Partie. Weiters ein Fortune 612 Segelboot und meine bewährte Minimag.

Ein paar Gewitter, ansonsten Sonnenschein mit allen Windstärken von totaler Flaute bis zu mäßigem Wind. Natürlich, wie es sich für einen Bergsee gehört, manchmel mit ein paar Turbulenzen. Jeden Tag sind sich einige Flüge ausgegangen, daneben viele Spaziergänge und Wanderungen.









Donnerstag, 12. Juni 2008

Donauinsel

Die grölenden Fans am Praterstern habe ich hinter mir gelassen, die Hauptallee gemieden, nur das ferne Brummen der Polizeihubschrauber erinnert an das Mega-Event. Die Amseln und die Nachtigallen haben ihre Abendlieder angestimmt. Heute gehört die Donauinsel den Fußball-Verweigerern.



Außerdem hat es abgekühlt. So finde ich leicht einen Platz an dem ich keine Badegäste belästige.



Bald schnurrt die Minimag in die Abendsonne und zieht ihre Kreise über dem Wasser.



Montag, 9. Juni 2008

Grundlsee




Das legendäre Wasserflugtreffen der IGE Salzkammergut, bekannt durch Berichte im prop: Da möchte ich dabei sein! Wieder einmal verheißt der Wetterbericht wenig Gutes. Da können wir nur hoffen dass es wenigstens nicht dauernd regnet. Nein, das tut es nicht, Sonne, Wolken und auch ein paar Regenschauer wechseln einander ab.



Start bei absoluter Windstille. Diesmal habe ich Probleme, da die MiniMag in Gleitfahrt immer wieder seitlich ausbricht. Schwimmer-Ausrichtung überprüfen, Vorspur einstellen, Propeller mit mehr Steigung, Expo auf Seite, Höhenruder ziehen und im richtigen(!) Moment loslassen. Danke für die vielen guten Tipps! Im Lauf der zwei Tage geht es immer besser. Mit etwas Gegenwind ist es sowieso einfacher. Zum Schluss klappen aber auch Bilderbuch-Starts auf spiegelglattem Wasser.





Zeitweise kommen Wind und Wellen auf.
"Bei diesen Bedingungen können nur Großmodelle betreiben werden" sagt der Sprecher.
Wirklich?
Das will ich jetzt genau wissen.
Soll ich mich öffentlich blamieren? Wenn es schief geht werden es alle schon vorher gewusst haben. Einschließlich meiner selbst. Aber sei's drum, der Empfänger ist gut geschützt, der Regler ist relativ leicht ersetzbar und dem Rest macht Wasser nicht viel aus.



Außerdem bin ich nicht der Erste, Gerald schlägt sich wacker mit der Zlin 400, mit 1,9m Spannweite "gehobene Mittelklasse". Die MiniMag ist startklar, auf in den Kampf! Die Wellen werden im Uferbereich abgebremst und werden dadurch höher und steiler. Immer wieder taucht der Propeller in die Wellen.



Die Brandungszone ist überstanden. Gas, eine Welle schlägt gegen die Schwimmer und schleudert die MiniMag in die Luft! In der Luft kein Problem, Wind bin ich ja aus dem Seewinkel gewohnt. Landung gegen die Wellen. Kann ich Umdrehen? Ja das geht, Dank des Wasserruders. Vor dem Wind surft sie eindrucksvoll zurück zum Strand. Umdrehen und gleich wieder starten. Landung quer zum Wind auch kein Problem. Das macht einfach Spaß! Das steckt an, bald hüpfen auch ein paar andere Winzlinge über die Wellen.



Einen Köpfler baue ich dann trotzdem. Pilotenfehler. Das Rettungsboot braucht diesmal nicht auszurücken denn der Wind bläst mir die kieloben treibende MiniMag vor die Füße. Regler trocken föhnen, weiter geht's!




Wegen der ungünstigen Wetterprognose haben "nur" ca. 100 Piloten die Anreise auf sich genommen. Manche sind von weit her gekommen, es ist wirklich ein internationales Treffen. Was es da zu sehen gibt! Witziges, Pfiffiges, Großmodelle, Scale-Modelle, ein Feuerlösch-Flugzeug, Kunstflug, Nachtflug, Formationsflug, ... Alles was Flügel hat kann auch schwimmen. Alles elektrisch, natürlich.

Trotz des regen Flugverkehrs bin ich ohne Kollision durchgekommen. Zeit für eine Abschiedsrunde. "Ciao, bis nächstes Jahr".



Weitere Bilder gibt es wie üblich auf der


Sonntag, 20. April 2008

Flugunterricht

Eigentlich wäre heute Segelflug-Wetter, aber ich habe ein Versprechen abgegeben.

Philipp möchte Modellfliegen lernen und ich werde mich als Lehrer an der Lehrer-Schüler-Anlage versuchen. Die MiniMag ist mein Flugzeug mit dem ich neues probiere. So werden schnell die Schwimmer gegen Räder getauscht und der neue Propeller montiert.

Werde ich das schaffen, kann ich im Notfall das Flugzeug aus einer unkontrollierten Fluglage retten? Ja, ich kann es. Es macht riesigen Spaß und wir schaffen es, zwei Akkuladungen a 2200 mAh leerzufliegen. Bisher habe ich nicht einmal eine Akkuladung leergekriegt.


briefing, pre-flight-check

volle Konzentration! (auch beim Publikum)







10.August 2008

Philipp hat einen EasyStar. Heute ist er selbständig geflogen und gelandet.
Gratuliere, Philipp!



Von Modellflieger-Club Frauenkirchen