Gegen die tief stehende Abendsonne gestartet, die Fluglage nicht mehr erkannt (was bei Nurflüglern sowieso nicht ganz einfach ist) und ....
Mein erster Absturz mit Totalschaden. Motor (ein Roton, der war teuer) und Elektronik (Telemetrie-Empfänger und GPS-Vario, auch nicht billig) haben es nach Schnell-Diagnose überlebt. Und vielleicht mache ich mir den Spaß und versuche das Puzzle wieder zusammen zu setzen.
Übrigens, der Trümmerhaufen war vorher der Holiday.
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Samstag, 14. September 2013
Sonntag, 17. August 2008
Koralpe
Das ist Modellflug!
Ankunft nach 3 1/2 Stunden Fahrt von Frauenkirchen. Schon beim Mittagessen auf der Waldrast pfeifen die Segelflugzeuge vorbei, da kann man nicht lange tatenlos zusehen.
Schnell den EasyGlider zusammengebaut, ein Schubs, schon steigt er, steigt und steigt! Will man nicht steigen, muss man drücken. Das gibt speed!
Landeanflug - oops, schon wieder zu hoch! Tiefe sammeln, näherkommen, Landung bergauf und mit dem Wind, auf mich zu. "Ein beherzter Landeanflug und ein rechtzeitiges Abfangen".. so steht es in der Anleitung. Beim 3.Mal klappt sogar eine bei-Fuß-Landung.
Die Koralpe, das Mekka des Hangfluges. Heuer gab es rechtliche Turbulenzen, der Fortbestand des Flugparadieses war in Gefahr. Derzeit gilt eine provisorische Flugregelung. Die Wiese vor dem Gasthof Waldrast steht nur mehr teilweise zur Verfügung, fliegen dürfen nur mehr Hotelgäste und Mitglieder des neu gegründeten Modelfliegerclubs. Außerdem müssen sich Modellflieger die Wiese mit Hänge- und Paragleitern teilen - was problemlos funktioniert.
Montag 18.8.2008
Wanderung zum Poms Wasserfall und zur Großhöllerhütte. Bei der Rückkehr zur Waldrast hat der Wind kräftig aufgefrischt. Alles fliegt, sogar ein Impeller-Jet im Segelflug. Jetzt weiß ich was eine "Hangfräse" ist. Diese pfeifen mit unglaublicher Geschwindigkeit vorbei, das habe ich mir bisher nicht vorstellen können.
Ich beschränke mich auf das Zusehen.
Ein weiser Entschluss. Zumindest wäre es ein weiser Entschluss gewesen wenn ich mich daran gehalten hätte.
Der Wind reißt mir den EasyGlider fast aus der Hand. Wie kommt er wieder herunter? Gegenlicht, ich kann die Fluglage nicht mehr erkennen, der EasyGlider fliegt wie ein Bügeleisen und schlägt voll im Boden ein! Wenigstens auf der Landewiese, wo es erlaubt ist. Mein erster Totalschaden? Nicht so schlimm, ein wenig Superkleber fügt die Trümmer wider zusammen.
Dienstag 19.8.2008

Der Wetterbericht hat lebhaften Südwind angesagt. Wir verschieben die heutige Wanderung auf Nachmittag, da ich hoffe am Vormittag bei weniger Wind fliegen zu können.
Na ja, so wenig wollte ich auch wieder nicht.
Allgemeines Warten auf Wind. Thermikflug für Anfänger. Warum für Anfänger? Weil man etwa waagrecht auf das Modell blickt und erkennen kann ob man Höhe gewinnt.
Die Klebung am Heck des EasyGliders will nicht halten, er ist außer Gefecht.
Zu Mittag trägt es immerhin den Airfish.
Wir wandern zum Koralpen-Schutzhaus, zum Sonnhof und zurück zur Waldrast. Mit ein wenig detektivischem Spürsinn, denn Wegweiser und Markierungen sind lückenhaft und entsprechen nicht überall der Karte.
Mittwoch 20.8.2008
Das angekündigte Schlechtwetter ist da. Nebel, Wolken, am Abend Gewitter. Ein paar "Federln" sausen durch die Luft aber für meine Modelle reicht der Aufwind nicht.
Lesen, spazieren gehen, schwimmen, Sauna.
Donnerstag 21.8.2008
Wolken, Nebel ... wieder ein Sauna-Tag?
Nein, am Nachmittag scheint die Sonne und sorgt für kräftige Thermik. Fast ein bisserl zu viel für mich. Nach zwei erfolgreichen (=bruchfreien) Flügen mit dem Airfish verlege ich mich wieder auf das zusehen.
Ein manntragendes Segelflugeug mischt sich unter die Modelle (na ja, nicht wörtlich zu nehmen) und beeindruckt uns mit Überflügen.
Eine Außenlandung eines Modellflugzeugs führt zu einem Streit mit dem Bauern obwohl der Pilot seine Geldbörse zückt und eine Entschädigung anbietet. Der Bauer attackiert den Piloten mit seinem Stock. Die Polizei ermittelt.
Freitag 22.8.2008
Wanderung auf den Großen Speikkogel. Speik ist übrigens eine Pflanze.
Der (für mich zu starke) Wind will sich am Abend nicht legen, Vorbote des für morgen angesagten Schlechtwetters.
Samstag 23.8.2008
Kommt der Wind von hinten,
musst du umso schneller sprinten
musst du umso schneller sprinten
(Kärntner Paragleiter-Weisheit, heute gehört). Nein, heute geht nix.
Eine kurze Wanderung, Heimkehr pünktlich während die ersten Regentropfen fallen.
| Hoffentlich wird die angekündigte endgültige Flug-Regelung auf der Koralpe verwirklicht. Zumindest hoffe ich dass die Situation nicht schlechter wird. Wir kommen wieder wegen des idealen Fluggeländes, wegen der schönen Wanderwege und nicht zuletzt wegen der hervorragenden Küche der Waldrast! |
Dienstag, 6. Mai 2008
Immer größer!
war das Kommentar zur EasyPiper.
Es sollte noch "größer" kommen.
Von Multiplex gibt es ein Kinderspielzeug, den Wurfgleiter Fox.
Den könnte man doch ...
Eine Recherche im Internet bringt es zu Tage:
Andere haben schon ....
Fox gekauft und erst einmal wie vom Hersteller vorgesehen als Schmeissgeier (Wurfgleiter) eingesetzt. Mit dem Schwerpunkt bin ich nicht einverstanden, aber mit einem zusätzlichen Stein unter der Kabinenhaube fliegt er gut.
Tüfteln, Schnitzen, Kleben....
Zu Christi Himmelfahrt steht ein neuer Elektrosegler in meinem Hangar.
Dann auf zur ersten Himmel-Fahrt!
Ordentlicher Steigflug, dann Lawn-Dart aus 10m Höhe.
Grund: Tod des Höhenruder-Servos durch Cyan-Acrylat. Der Tod trat langsam ein, und so brauchte ich ein paar weitere Versuche mit weiteren Lawn-Darts und Radschlägen bis ich es bemerkte. Der Frontal-Crash-Test ist somit erfolgreich bestanden. Hart (oder eigentlich weich) im Nehmen, der kleine Kerl!
Das Mittel gegen Modellflug-Entzugserscheinungen scheint gefunden zu sein. Immer noch zerlegbar, somit rucksacktauglich. Es wird keinen Grund geben, dieses Spaß-Gerät irgendwo hin nicht mitzunehmen.
Sonntag, 11.Mai 2008
Neues Höhenruderservo (anderes Fabrikat) eingebaut. Wurf - etwas ziehen - plumps!
Mehr Höhe trimmen. Wieso bewegt sich das Höhenruder hinunter wenn ich hinauf trimme???
Das Höhenruder läuft verkehrt! Das ist ja eine Überraschung, ich hätte gedacht dass wenigstens alle Servos gleich laufen, wenn es schon die Sender nicht tun.
Auch mit intaktem Servo: kippelig. Ich muss den Flieger dauernd mit dem Querruder waagrecht halten, weil er links oder rechts wegkippt.
Zu schwer? Zu langsam? Es wurde schon öfter berichtet dass der Fox seitlich wegkippt wenn er zu langsam ist.
Strom messen, 2,3A sind für diesen Motor nicht sehr viel.
Andere Propeller probieren, da versagt der Motor den Dienst. Zurück zum Händler und abwarten.
Sonntag, 1.Juni 2008
Der Motor wurde von Dedicated to Air rasch und unbürokratisch ausgetauscht. Jetzt kann ich die unterbrochenen Strom-Messungen mit verschiedenen Propellern fortsetzen und diese auch im Flug erproben.
Mehr Durchmesser und mehr Steigung entsprechen diesem Motor (Nano 9g) besser, jetzt stellt sich der erhoffte Flugspaß ein!
Mittwoch, 19. März 2008
Ostern ... Saisonbeginn (?)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Sensationen gibt es keine zu berichten. Ich wurde gefragt warum keine neuen Einträge im Blog sind. Eben deshalb.


Eigentlich hat die Saison ja gar nicht aufgehört. Sowohl in der Halle als auch auf dem Platz, sogar ein kurzes Schnee-Intermezzo hat es gegeben. Und wirklich begonnen hat sie auch nicht, die Karwoche zeigt sich bis jetzt kalt und windig. Macht nichts, die Pitts Special ist erst halb fertig, der EON 600 gerade erst begonnen, die Dewoitine fast wieder flugbereit aber eben nur fast, ein kleiner EPP-Nurflügler aus dem Ebay wartet auf seine Erprobung.
Palmsamstag: kühle Luft und wärmende Sonnenstrahlen, wieder mehr Leute auf dem Flugplatz, einige Gesichter die man dan ganzen Winter über nicht mehr gesehen hat. Also doch ein bisschen Saison-Anfang.


Ich bin gerade aus Wien gekommen, sehe nur beim Fliegen zu und gehe endlich wieder einmal laufen. Ist vielleicht eh besser so, denn vier Flugzeuge gehen unsanft zu Boden. Das gehört auch zum Saisonbeginn sagen die die sich da besser auskennen. Eines von den vieren wird gleich "sackerl-fertig" gelandet.
Palmsonntag Vormittag: Die Sonne scheint. Schnell den EasyGlider startfertig machen bevor das angesagte Schlechtwetter kommt. Tatsächlich kann ich ein bisschen im Aufwind segeln. Die Landung sieht aus wie eine Hubschrauber-Landung denn der EasyGlider steht auf der Stelle wegen des bereits aufkommenden Windes. Für die nächsten Tage war's das mit dem Modellflug, denn der stürmische Wind und das wechselhafte Wetter halten an.
Während der Karwoche arbeite ich an der Pitts Special. Ganz fertig wird sie nicht, aber sie inspiriert mich zu einem Gemälde "Der Traum vom Fliegen"

Nachtrag 13.April 2007
Sonnenschein, mäßiger Wind, "a gmahde Wiesn" (Danke Günter!), kaltes Bier .... Jetzt geht's los!
Ich beginne schon vor dem Frühstück, nur für den Fall dass der Wind zu stark wird, mit dem Typhoon.
Auf der frisch gemähten Wiese rollt auch die Easy Piper problemlos. Für sie ist eigentlich viel zu viel Wind, jetzt kommt der Airfish zum Einsatz. Ohne Querruder wird die Landung zum Geschicklichkeitsspiel, also doch den EasyGlider holen.
Eine Runde auf dem Pferd, dann ist Zeit für einen Erstflug: Ein kleiner Nuri aus EPP. Gewöhnungsbedürftig, ich weiß nicht immer wo er hinfliegt. Aber mit ein bisschen Übung wird es sicher ein Spaßgerät!
Ein Verbrenner-getriebenes Delta verirrt sich in die Nähe des Reiterhofes und sorgt für eine Motorrad-ähnliche Geräuschkulisse.
Edgar verziert den Himmel mit seiner neuen Sebart Katana, leise und elegant.
Am Abend ist die Halle frei, ich könnte noch indoor fliegen. Aber für heute ist's genug.


Eigentlich hat die Saison ja gar nicht aufgehört. Sowohl in der Halle als auch auf dem Platz, sogar ein kurzes Schnee-Intermezzo hat es gegeben. Und wirklich begonnen hat sie auch nicht, die Karwoche zeigt sich bis jetzt kalt und windig. Macht nichts, die Pitts Special ist erst halb fertig, der EON 600 gerade erst begonnen, die Dewoitine fast wieder flugbereit aber eben nur fast, ein kleiner EPP-Nurflügler aus dem Ebay wartet auf seine Erprobung.
Palmsamstag: kühle Luft und wärmende Sonnenstrahlen, wieder mehr Leute auf dem Flugplatz, einige Gesichter die man dan ganzen Winter über nicht mehr gesehen hat. Also doch ein bisschen Saison-Anfang.


Ich bin gerade aus Wien gekommen, sehe nur beim Fliegen zu und gehe endlich wieder einmal laufen. Ist vielleicht eh besser so, denn vier Flugzeuge gehen unsanft zu Boden. Das gehört auch zum Saisonbeginn sagen die die sich da besser auskennen. Eines von den vieren wird gleich "sackerl-fertig" gelandet.
Palmsonntag Vormittag: Die Sonne scheint. Schnell den EasyGlider startfertig machen bevor das angesagte Schlechtwetter kommt. Tatsächlich kann ich ein bisschen im Aufwind segeln. Die Landung sieht aus wie eine Hubschrauber-Landung denn der EasyGlider steht auf der Stelle wegen des bereits aufkommenden Windes. Für die nächsten Tage war's das mit dem Modellflug, denn der stürmische Wind und das wechselhafte Wetter halten an.
Während der Karwoche arbeite ich an der Pitts Special. Ganz fertig wird sie nicht, aber sie inspiriert mich zu einem Gemälde "Der Traum vom Fliegen"

Nachtrag 13.April 2007
Sonnenschein, mäßiger Wind, "a gmahde Wiesn" (Danke Günter!), kaltes Bier .... Jetzt geht's los!
Ich beginne schon vor dem Frühstück, nur für den Fall dass der Wind zu stark wird, mit dem Typhoon.
Auf der frisch gemähten Wiese rollt auch die Easy Piper problemlos. Für sie ist eigentlich viel zu viel Wind, jetzt kommt der Airfish zum Einsatz. Ohne Querruder wird die Landung zum Geschicklichkeitsspiel, also doch den EasyGlider holen.
Eine Runde auf dem Pferd, dann ist Zeit für einen Erstflug: Ein kleiner Nuri aus EPP. Gewöhnungsbedürftig, ich weiß nicht immer wo er hinfliegt. Aber mit ein bisschen Übung wird es sicher ein Spaßgerät!
Ein Verbrenner-getriebenes Delta verirrt sich in die Nähe des Reiterhofes und sorgt für eine Motorrad-ähnliche Geräuschkulisse.
Edgar verziert den Himmel mit seiner neuen Sebart Katana, leise und elegant.
Am Abend ist die Halle frei, ich könnte noch indoor fliegen. Aber für heute ist's genug.
Sonntag, 30. September 2007
Senkrecht in den Acker
Der Regen ist vorbei, jetzt ist ein traumhaftes spätsommerlich-herbstliches Wochenende. Morgennebel, Altweibersommer, wärmende Sonnenstrahlen ohne Hitze. Ich habe heute schon Thermikflüge mit dem EasyGlider hinter mir, bin die EasyPiper geflogen und möchte noch ein bisschen Kunstflug mit dem Typhoon üben.
Der Typhoon hebt ab, ich probiere Rücken- und Messerflug, da beginnt der Motor zu rasseln. Gas weg und Landeanflug, wie gehabt. Doch was ist das? Er kippt ab, stürzt in einer immer steileren Schraubenbahn zu Boden und schlägt im Acker ein. Propeller kaputt, Welle verbogen. Der Spinner und die Mutter die den Propeller fixiert sind weg. Das ist seltsam.
Vergiss den Typhoon, wer weiß was da los war. Ich hole die Dewoitine. Kontrolle aller Einstellungen, ich gebe noch Expo auf das Seitenruder. Das scheint sich zu bewähren, denn sie hebt ohne Geschwanzel ab. Eine Runde fliegen, doch auf der gleichen Stelle wie der Typhoon reagiert auch sie nicht mehr auf Steuerbefehle. Sie kippt ab, stürzt in einer immer steileren Schraubenbahn zu Boden und schlägt im Acker ein. Propeller kaputt, Welle verbogen. Baldachin kaputt, Servo-Trägerplate ausgerissen, Servo-Arme abgebrochen, Höhenleitwerk geknickt. Wenigstens hat der GFK-verstärkte Rumpf gehalten und die Flächen sind heil geblieben.
Was zu denken gibt:
Um die Erfolgs-Serie zu vervollständigen macht sich am nächsten Tag der Antrieb der EasyPiper mit einem lauten Knall selbständig. Ich kann sie mit schief hängendem Propeller noch landen. Der Rumpf war durch zu viele Reparatuen und Modifikationen geschwächt, ich wollte ihn sowieso neu bauen.
Mai 2008
Die Reparaturen an der Dewoitine sind abgeschlossen. Eigentlich waren es viele Kleinigkeiten. Nicht nur die Motorwelle war verbogen, auch die Spannzange. Diese ersetzt, ein nochmaliger Reichweitentest und auf den Platz!
Sie fliegt wieder! Dann der Moment der Wahrheit: Kann sie segeln? Motor aus - ja, sie fliegt unbeirrt weiter.
Ich habe die EWD mit meiner neuen EWD-Waage eingestellt und Schränkung in die Flächen gebügelt.
Allerdings gibt es noch etwas das nicht passt: Beim Gasgeben zieht sie nach links. Seltsam, am Rumpf habe ich nichts repariert, da sollte noch alles gleich sein?
Absolut windstill, da kommt wieder die EasyPiper dran. Es gibt deutliche Funkstörungen.
Der Fluglehrer meint: "Das ist mit PCM noch nie passiert"
Am Nachmittag sehen wir zu wie der Fluglehrer abhebt, doch in der berühmten Störungsecke beginnt sein Modell plötzlich un-Fluglehrer-artig zu fliegen. Der (Verbrennungs)Motor bleibt stehen, er kann gerade noch im Feld landen: Funkstörung!
Schnell rüste ich die Dewoitine auf 2,4GHz um.
Seitenzug vergrößern (Beilagscheiben, geht ganz leicht mit dem Gewindestangen-Trick).
Es kommt der im Wetterbericht angekündigte starke Wind, Erprobung daher erst nächstes Wochenende.
Fronleichnam, Mai 2008
Endlich wieder einmal windstill, Test des Motor-Seitenzuges.
Besser, aber noch zu wenig. Seitenruder-Korrektur beimischen.
Zu dumm, zu dumm, verkehrt herum!
So ist sie unfliegbar, nur knapp entkomme ich einem weiteren Absturz. Richtig programmieren, fein abstimmen, jetzt passt es!
Die Dewoitine schnurrt wieder über den Flugplatz als wäre nichts gewesen.
Der Typhoon hebt ab, ich probiere Rücken- und Messerflug, da beginnt der Motor zu rasseln. Gas weg und Landeanflug, wie gehabt. Doch was ist das? Er kippt ab, stürzt in einer immer steileren Schraubenbahn zu Boden und schlägt im Acker ein. Propeller kaputt, Welle verbogen. Der Spinner und die Mutter die den Propeller fixiert sind weg. Das ist seltsam.
Vergiss den Typhoon, wer weiß was da los war. Ich hole die Dewoitine. Kontrolle aller Einstellungen, ich gebe noch Expo auf das Seitenruder. Das scheint sich zu bewähren, denn sie hebt ohne Geschwanzel ab. Eine Runde fliegen, doch auf der gleichen Stelle wie der Typhoon reagiert auch sie nicht mehr auf Steuerbefehle. Sie kippt ab, stürzt in einer immer steileren Schraubenbahn zu Boden und schlägt im Acker ein. Propeller kaputt, Welle verbogen. Baldachin kaputt, Servo-Trägerplate ausgerissen, Servo-Arme abgebrochen, Höhenleitwerk geknickt. Wenigstens hat der GFK-verstärkte Rumpf gehalten und die Flächen sind heil geblieben.Was zu denken gibt:
- Vor einer Woche hat es an der selben Stelle einen Absturz nach genau dem gleichen "Strickmuster" gegeben.
- Es gibt bekanntermaßen massive Störungen auf dem Platz, vor allem im Winterhalbjahr und bei feuchtem Boden.
- Ich verwende nur mehr PCM-Doppelsuper und habe geglaubt das Problem damit gelöst zu haben.
- Wenn ich eh schon den Verdacht habe dass da etwas in der Luft liegt, dann muss ich nicht gleich meinen schönsten Flieger riskieren.
- Ich habe gewusst dass sie mit der failsafe-Einstellung nicht fliegt. Sie ist bei Gas wegnehmen weggekippt. Das hätte ich beheben sollen.
Um die Erfolgs-Serie zu vervollständigen macht sich am nächsten Tag der Antrieb der EasyPiper mit einem lauten Knall selbständig. Ich kann sie mit schief hängendem Propeller noch landen. Der Rumpf war durch zu viele Reparatuen und Modifikationen geschwächt, ich wollte ihn sowieso neu bauen.
Mai 2008
Die Reparaturen an der Dewoitine sind abgeschlossen. Eigentlich waren es viele Kleinigkeiten. Nicht nur die Motorwelle war verbogen, auch die Spannzange. Diese ersetzt, ein nochmaliger Reichweitentest und auf den Platz!
Sie fliegt wieder! Dann der Moment der Wahrheit: Kann sie segeln? Motor aus - ja, sie fliegt unbeirrt weiter.
Ich habe die EWD mit meiner neuen EWD-Waage eingestellt und Schränkung in die Flächen gebügelt.
Allerdings gibt es noch etwas das nicht passt: Beim Gasgeben zieht sie nach links. Seltsam, am Rumpf habe ich nichts repariert, da sollte noch alles gleich sein?
Absolut windstill, da kommt wieder die EasyPiper dran. Es gibt deutliche Funkstörungen.
Der Fluglehrer meint: "Das ist mit PCM noch nie passiert"
Am Nachmittag sehen wir zu wie der Fluglehrer abhebt, doch in der berühmten Störungsecke beginnt sein Modell plötzlich un-Fluglehrer-artig zu fliegen. Der (Verbrennungs)Motor bleibt stehen, er kann gerade noch im Feld landen: Funkstörung!
Schnell rüste ich die Dewoitine auf 2,4GHz um.
Seitenzug vergrößern (Beilagscheiben, geht ganz leicht mit dem Gewindestangen-Trick).
Es kommt der im Wetterbericht angekündigte starke Wind, Erprobung daher erst nächstes Wochenende.
Fronleichnam, Mai 2008
Endlich wieder einmal windstill, Test des Motor-Seitenzuges.
Besser, aber noch zu wenig. Seitenruder-Korrektur beimischen.
Zu dumm, zu dumm, verkehrt herum!
So ist sie unfliegbar, nur knapp entkomme ich einem weiteren Absturz. Richtig programmieren, fein abstimmen, jetzt passt es!
Die Dewoitine schnurrt wieder über den Flugplatz als wäre nichts gewesen.
Donnerstag, 16. August 2007
Fantasia - Erstflug
Die Fantasia ist fertiggestellt und wartet auf ihren Erstflug.
Tom betrachtet sie erst skeptisch und dann kritisch. Einstellungen werden gecheckt, Funktionen durchgetestet. Dann nimmt er meinen Sender, und schon erhebt sich die Fantasia in die Luft. Einige Korrekturen an der Trinmmung, dann folgen Loopings, Rollen, Vierpunkt-Rollen, Rücken- und Messerflug. Ja, die geht gut!

Auch ich wage mich an einen Flug. Sie fliegt präziser als der Typhoon und segelt vor allem besser.
Am nächsten Tag übe ich das starten und landen.
Zugegeben, es war eine verpatzte Landung. Dass der Rumpf aber gleich in zwei Teile zerbrochen ist, wäre auch nicht nötig gewesen.

Der Rumpf ist wieder geklebt, allerdings werde ich ihn verstärken damit das nicht gleich wieder passiert.
Wieder zusammengeklebt, fliegt wieder.
27.April 2008
Kurzschluss (zwischen den Ohren?)

Die Fantasia war schon lange nicht mehr in der Luft. Ich weiß um ihre Zerbrechlichkeit, darum traue ich mich mit ihr nur bei Windstille in die Luft. Heute ist es wieder einmal so weit.
Sie fliegt wunderschön, durchschneidet die Luft. Motor aus - sie fliegt weiter als wäre nichts gewesen.
Dann, beim Gasgeben, stoppt der Motor. Aus und wieder ein, geht. Vollgas, aus. Wieder. Landung (zum Schleppgas reicht es) und probieren. Jedesmal bei Vollgas stoppt er.
Akku tauschen - das gleiche.
Wird schon gehen, ich muss ja nicht mit vollgas fliegen. Start. Und dann das unvermeidliche. Diesmal hat es auch eine Tragfläche erwischt, und der Rumpf ist wieder einmal in zwei Teile gebrochen (an einer anderen Stelle). Es sieht nach Totalschaden aus.
Ich Vollkoffer! Ich habe gedacht das machen nur die Verbrenner-Flieger.
Na ja, das schlechte Beispiel.... (irgendwer muss ja schuld sein).
Erst einmal wieder zusammenkleben. Nicht so schlimm. Dann die Motorhaube demontieren und sehen was los ist. Es ist auf den ersten Blick zu erkennen:
Ich habe die Motorkabel mit Klebeband fixiert, damit sie ncht den Motor berühren, denn dieser ist ja ein Außenläufer. Diese Klebebänder kleben nicht mehr, auf dem (rotierenden) Motorgehäuse ist eine Schleifspur. Diese stammt vom Schrumpfschlauch der Motor-Stecker. Dieser ist durchgescheuert, das Resultat ist ein Kurzschluss.
Ich kürze die Motorkabel (die Garantie ist sowieso abgelaufen) damit sie gar nicht in die Nähe des Rotors kommen. Die Fantasia wird bald wieder fliegen.
Pfingst-Montag 12.Mai 2008
Motorkabel gekürzt, Flächen mit Carbon verstärkt, Propeller ausgewuchtet.
Nur eine kurze Proberunde, denn wir müssen wegfahren.
Wieder einmal ein Erstflug nach Reparatur. Was ja dem Titel dieses Postings entspricht.
Was kann ich daraus lernen?
Dass man nicht fliegen soll wenn irgendetwas nicht passt, das ist wohl klar. Das habe ich auch schon vorher gewusst.
Daher bleibt nur die Frage: Warum habe ich es trotzdem getan?
Es gibt den rationalen, logisch denkenden Martin der einen pre-flight-check durchführt und um Flugsicherheit Bescheid weiß. Und es gibt den begeisterten Martin, der unbedingt fliegen will, jetzt und um jeden Preis.
Objektiv hat der erste Recht gehabt, er hätte den Absturz verhindert. Aber was wäre ich, mein Hobby, mein Leben, ohne den zweiten? Ich bin eben keine Maschine sondern ein Mensch voller innerer Widersprüche, das ist auch gut so.
Diese Erkenntnis ist mit ein wenig Carbon und Superkleber billig erkauft.
Tom betrachtet sie erst skeptisch und dann kritisch. Einstellungen werden gecheckt, Funktionen durchgetestet. Dann nimmt er meinen Sender, und schon erhebt sich die Fantasia in die Luft. Einige Korrekturen an der Trinmmung, dann folgen Loopings, Rollen, Vierpunkt-Rollen, Rücken- und Messerflug. Ja, die geht gut!
Auch ich wage mich an einen Flug. Sie fliegt präziser als der Typhoon und segelt vor allem besser.
Am nächsten Tag übe ich das starten und landen.
Zugegeben, es war eine verpatzte Landung. Dass der Rumpf aber gleich in zwei Teile zerbrochen ist, wäre auch nicht nötig gewesen.

Der Rumpf ist wieder geklebt, allerdings werde ich ihn verstärken damit das nicht gleich wieder passiert.
Wieder zusammengeklebt, fliegt wieder.
27.April 2008
Kurzschluss (zwischen den Ohren?)

Die Fantasia war schon lange nicht mehr in der Luft. Ich weiß um ihre Zerbrechlichkeit, darum traue ich mich mit ihr nur bei Windstille in die Luft. Heute ist es wieder einmal so weit.
Sie fliegt wunderschön, durchschneidet die Luft. Motor aus - sie fliegt weiter als wäre nichts gewesen.
Dann, beim Gasgeben, stoppt der Motor. Aus und wieder ein, geht. Vollgas, aus. Wieder. Landung (zum Schleppgas reicht es) und probieren. Jedesmal bei Vollgas stoppt er.
Akku tauschen - das gleiche.
Wird schon gehen, ich muss ja nicht mit vollgas fliegen. Start. Und dann das unvermeidliche. Diesmal hat es auch eine Tragfläche erwischt, und der Rumpf ist wieder einmal in zwei Teile gebrochen (an einer anderen Stelle). Es sieht nach Totalschaden aus.
Ich Vollkoffer! Ich habe gedacht das machen nur die Verbrenner-Flieger.
Na ja, das schlechte Beispiel.... (irgendwer muss ja schuld sein).
Erst einmal wieder zusammenkleben. Nicht so schlimm. Dann die Motorhaube demontieren und sehen was los ist. Es ist auf den ersten Blick zu erkennen:
Ich habe die Motorkabel mit Klebeband fixiert, damit sie ncht den Motor berühren, denn dieser ist ja ein Außenläufer. Diese Klebebänder kleben nicht mehr, auf dem (rotierenden) Motorgehäuse ist eine Schleifspur. Diese stammt vom Schrumpfschlauch der Motor-Stecker. Dieser ist durchgescheuert, das Resultat ist ein Kurzschluss.
Ich kürze die Motorkabel (die Garantie ist sowieso abgelaufen) damit sie gar nicht in die Nähe des Rotors kommen. Die Fantasia wird bald wieder fliegen.
Pfingst-Montag 12.Mai 2008
Motorkabel gekürzt, Flächen mit Carbon verstärkt, Propeller ausgewuchtet.
Nur eine kurze Proberunde, denn wir müssen wegfahren.
Wieder einmal ein Erstflug nach Reparatur. Was ja dem Titel dieses Postings entspricht.
Was kann ich daraus lernen?
Dass man nicht fliegen soll wenn irgendetwas nicht passt, das ist wohl klar. Das habe ich auch schon vorher gewusst.
Daher bleibt nur die Frage: Warum habe ich es trotzdem getan?
Es gibt den rationalen, logisch denkenden Martin der einen pre-flight-check durchführt und um Flugsicherheit Bescheid weiß. Und es gibt den begeisterten Martin, der unbedingt fliegen will, jetzt und um jeden Preis.
Objektiv hat der erste Recht gehabt, er hätte den Absturz verhindert. Aber was wäre ich, mein Hobby, mein Leben, ohne den zweiten? Ich bin eben keine Maschine sondern ein Mensch voller innerer Widersprüche, das ist auch gut so.
Diese Erkenntnis ist mit ein wenig Carbon und Superkleber billig erkauft.
Dienstag, 31. Juli 2007
Die Baumlandung hat noch ein Nachspiel gehabt
Handstart wie üblich, doch der EasyGlider kippt nach links und landet auf der Schnauze.
Hat er die Baumlandung doch nicht unbeschadet überstanden?
Ich inspiziere ihn genauer.
Die Klebung der Rumpfhälften hat sich im vorderen Teil gelöst und die Elapor-Zunge, die den Motor fixiert, ist gebrochen. Ich klebe alles wieder zusammen, diesmal mit Uhu Por. Der Motor wil nicht einrasten, die Zunge ist zu lang. Sie kann doch nicht gewachsen sein? Also kürze ich sie um ein paar Millimeter.
Noch ein kritischer Blick - da offenbart sich der Fehler: Der Motor hat einen Seitenzug nach links!
Die Schnauze ist gestaucht, das erklärt auch die zu lange Zunge: Der Motor ist durch das Stauchen nach hinten gewandert.
Mit dem Fön lässt sich das Material weider strecken. Die Elapor-Kugeln blähen sich dabei auf, wodurch die Oberfläche aussieht wie mit einem Hitzeausschlag. Die voreilig gekürzte Zunge wird mit Balsa wieder verlängert und mit 1mm Sperrholz verstärkt.
Bei starkem Wind erfolgt ein Testflug. Alles wieder OK!
Hat er die Baumlandung doch nicht unbeschadet überstanden?
Ich inspiziere ihn genauer.
Die Klebung der Rumpfhälften hat sich im vorderen Teil gelöst und die Elapor-Zunge, die den Motor fixiert, ist gebrochen. Ich klebe alles wieder zusammen, diesmal mit Uhu Por. Der Motor wil nicht einrasten, die Zunge ist zu lang. Sie kann doch nicht gewachsen sein? Also kürze ich sie um ein paar Millimeter.
Noch ein kritischer Blick - da offenbart sich der Fehler: Der Motor hat einen Seitenzug nach links!
Die Schnauze ist gestaucht, das erklärt auch die zu lange Zunge: Der Motor ist durch das Stauchen nach hinten gewandert.
Mit dem Fön lässt sich das Material weider strecken. Die Elapor-Kugeln blähen sich dabei auf, wodurch die Oberfläche aussieht wie mit einem Hitzeausschlag. Die voreilig gekürzte Zunge wird mit Balsa wieder verlängert und mit 1mm Sperrholz verstärkt.
Bei starkem Wind erfolgt ein Testflug. Alles wieder OK!
Freitag, 27. Juli 2007
Erster Hangflug
Der EasyGlider ist zerlegt und in den Rucksack gepackt. Ein mäßig steiler Kahlschlag verspricht Hang-Aufwind. Oberhalb des Weges ist eine kleine Wiese, in der ich hoffe, landen zu können (bergauf und mit dem Wind).
Die Ballaststange eingebaut, und ab in die Luft!
Tja, die G'schicht ist turbulent! Nicht mmer fliege ich dort hin wo ich hin will. In der Ebene ist's einfacher.
Außerdem ist der Kahlschlag verdammt schmal, war der vor dem Start breiter?
Ein paar Runden drehe ich. Mit zitternden Knien, das gebe ich zu. Immerhin kann ich die Höhe ohne Motor halten. Das war der Zweck der Übung.
Dann gehe ich daran, den Landeplatz zu erkunden. Ich plane, erst einmal mit Motorkraft durchzustarten. Aber wo kommt der Baum plötzlich her? Muss der ausgerechnet vor das Flugzeug springen?
Der EasyGlider hängt mit dem Propeller im Baum, gerade zu hoch dass ich ihn ergreifen könnte.
Ein Auto bleibt stehen. Der Förster der mich jetzt verjagt? Nein, der Alpenverein der Wegweiser montiert. Mit der Stange, die den Wegweiser tragen wird, heble ich den Flieger aus dem Baum. Er landet auf der Schnauze, was einem EasyGlider ja bekanntlich nichts ausmacht.
Wir wandern weiter und entdecken noch einen Kahlschlag, aber vom Hangsegeln habe ich für heute genug.
So geschehen vor ca. einer Woche, vor Start dieses Blogs.
Hydro Plane Erstplatsch
Ein Wochenende habe ich Zeit, das Boot zu bauen. Mein Händler führt ein einziges Hydrofoam/Fliewatüt, und zwar das Hydro Plane von Jomari. Im Urlaub am Etrachsee in der Steiermark möchte ich ein ferngesteuertes Boot haben. Es sollte noch eine Überraschung für die Zuschauer bieten können.
Erste Probefahrt auf der Wiese, es offenbaren sich noch Verbesserungspotenziale.
Dann geht es aufs Wasser. In Verdrängerfahrt, bei Windstille, ist die Welt in Ordnung. Vorsichtige Versuche in Gleitfahrt verlaufen auch zufriedenstellend. Bei höherer Geschwindigkeit passiert allerdings etwas: Ein Dreher um 180 oder 360 Grad. Unter viel Spritzwasser kommt das Boot zum Stillstand. Das ist, wenn auch nicht so spektakulär, auch auf dem Video des Herstellers zu sehen. Es kommt also nicht ganz überraschend.
Einen Tag lang fahre ich auf dem Wasser umher, dann galube ich dass die Zeit für den nächsten challenge gekommen ist. Auf Geschwindigkeit kommen - nicht so einfach, denn jeder Dreher stoppt die Fahrt. Noch ein Versuch, Zickzack aber ohne Dreher, Höhenruder ziehen.
Das Hydro Plane hebt ab und steigt steil ca. 5m in die Luft! Ich sehe die rote Unterseite, also ist es im Rückenflug! Korrigieren mit Querruder - eine Rolle! Vor Schreck drossele ich den Motor, und Platsch!
Ich springe ins Ruderboot und fahre hin. Das Boot ist gekentert, der Motor unter Wasser. Sofort stecke ich den Akku ab. Das war's für's erste.
So geschehen vor ca. einer Woche, vor dem Start dieses Blogs.
Erste Probefahrt auf der Wiese, es offenbaren sich noch Verbesserungspotenziale.
Dann geht es aufs Wasser. In Verdrängerfahrt, bei Windstille, ist die Welt in Ordnung. Vorsichtige Versuche in Gleitfahrt verlaufen auch zufriedenstellend. Bei höherer Geschwindigkeit passiert allerdings etwas: Ein Dreher um 180 oder 360 Grad. Unter viel Spritzwasser kommt das Boot zum Stillstand. Das ist, wenn auch nicht so spektakulär, auch auf dem Video des Herstellers zu sehen. Es kommt also nicht ganz überraschend.
Einen Tag lang fahre ich auf dem Wasser umher, dann galube ich dass die Zeit für den nächsten challenge gekommen ist. Auf Geschwindigkeit kommen - nicht so einfach, denn jeder Dreher stoppt die Fahrt. Noch ein Versuch, Zickzack aber ohne Dreher, Höhenruder ziehen.
Das Hydro Plane hebt ab und steigt steil ca. 5m in die Luft! Ich sehe die rote Unterseite, also ist es im Rückenflug! Korrigieren mit Querruder - eine Rolle! Vor Schreck drossele ich den Motor, und Platsch!
Ich springe ins Ruderboot und fahre hin. Das Boot ist gekentert, der Motor unter Wasser. Sofort stecke ich den Akku ab. Das war's für's erste.
So geschehen vor ca. einer Woche, vor dem Start dieses Blogs.
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