Dienstag, 14. April 2020

Im Zeichen des Virus

Das Wetter ist zu schön und die Thermik zu gut um zu Hause an der Elektronik herum zu basteln oder im Zimmer mit dem Quadrocopter zu fliegen obwohl genau das in der Corona-Krise angesagt ist. Normalerweise würde ich mich selber in die Lüfte schwingen, aber Paragleiten ist - so wie Mountainbiken, Klettern, Skitouren u.ä.-  nicht erwünscht/erlaubt.

Das Betreten von Sportplätzen ist verboten, egal ob es ein Fußballplatz, ein Turnsaal oder ein Modellflugplatz ist - alleine oder mit Abstand würde ich kein Problem sehen, aber Vuaschrift is Vuaschrift. Nix zu machen.

Wir können uns eh nicht beschweren, im Vergleich zu anderen Ländern sind einerseits der Verlauf der Infektionen und andererseits die Einschränkungen relativ harmlos.



Der Österreichische Aero-Club empfiehlt, lieber auf den Modellflugsport zu verzichten, als sich selbst oder andere dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. (linkAber alleine auf einer Wiese, also keiner Sportstätte, wenige Minuten zu Fuß vom (Zweit-)Wohnsitz entfernt, da setze ich weder mich noch sonst jemanden dem Risiko einer Ansteckung aus.

Flugmodelle mit Fahrwerk, die auf eine gepflegte Wiese angewiesen sind, bleiben also zu Hause. Aber Segler, die von Hand gestartet werden und auf dem Rumpf landen, können auch außerhalb von Modellflugplätzen geflogen werden. So kommt der gute alte Airfish wieder zu Ehren. Mit Lipo-Akku statt NiMH, Brushless statt Bürstenmotor, 2,4GHz statt 35MHz und einem Variometer ausgerüstet.

Die Karwoche präsentierte sich in der ersten Hälfte ziemlich windig. In der zweiten Wochenhälfte hat der Seewinkel gezeigt was er thermik-mäßig kann. Und das war grandios!

Mein ganzes Thermik-Wissen habe ich zusammengeschrieben, es ist hier zu finden:
https://modellflug-martinpi.blogspot.com/p/it-der-kraft-der-sonne.html

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